Laguna Huasco – Arica (23.04. – 27.04.2010)

Nach dem üblichen Packen der Motorräder ging es Richtung Laguna Huasco, einer der schönsten Salzseen in Norden Chiles auf 3810 Meter. Leider war in unserer Landkarte nur ein Weg zur Laguna eingezeichnet, der sich als übelste Wellblechpiste herausstellte, zum Leid von Renate. Zwei Stunden quälten wir uns die steile, sandige Piste hoch, um am Ende auf eine wunderschön, ausgebaute Asphaltstraße zu treffen. Wir durften sie nur überqueren, den weiter ging es noch 13 km Schotter hinab zur Laguna. Jedoch der Anblick des Salzsees entschädigte die ganzen Strapazen.

Thermenbadewanne

Nach kurzer Pause, den die Zeit drängte, es war schon später Nachmittag und wir mussten noch eine Unterkunft finden, fuhren wir nun die tolle Asphaltstraße nach Pozo Almonte runter. 15 km vor der Ankunft sahen wir ein Schild, dass eine Therme ankündigte. Kurz entschlossen fuhren wir die 56 km wieder in die Berge rauf und kamen bei Dunkelheit in einem Dörfchen namens Mamania (2850 Meter) an. Wir fanden auch gleich ein nettes Hotel, mit einem eigenen Thermenbecken im Garten. Drei lustig kichernde Indiofrauen gaben uns eine Cabana, die mit  einer riesigen Badewanne mit Thermenwasseranschluss ausgestattet war. Als wir uns in den Spiegel sahen, wussten wir warum sie kicherten.  Wir kochten rasch was zu essen und freuten uns riesig auf die warme Wanne, die unseren müden, durchgeschüttelten Knochen sehr gut tat. Daraufhin beschlossen wir  für drei Tage das Leben in der Therme zu genießen.

Dann ging es weiter zur nördlichsten Stadt Chiles – Arica, sie liegt 20 km vor der peruanischen Grenze. Es gibt hier zwei Sehenswürdigkeiten, die Iglesia San Marcos 1875 und das Zollgebäude 1874, die  als Fertigbau-Eisenkonstruktion von dem Franzosen Alexandre Gustave Eiffel erbaut wurden.  14 Jahre später 1889 erbaute er den Eiffelturm. Stunden verbrachten wir am Hafen, wo wir dem Treiben der Pelikane und Seelöwen zusahen.                                                                                                                      Wir erledigten auch noch einige Vorbereitungen, Peter machte einen Ölwechsel bei der KTM und für die Honda suchten wir noch einen Kettensatz (leider ohne Erfolg), Essen punkern für den nächsten Trip in den Lauca Nationalpark.

Fotos