Nationalpark Lauca (28.04. – 02.05.2010)

Es geht von Meeresspiegel hoch auf 3550 m nach Putre. Es ist der nördlichste Ort Chiles und bildet den Eingang zum Nationalpark Lauca und liegt auf 3550 m Höhe. Putre ist eine gute Möglichkeit sich an die Höhe zu gewöhnen, bevor es in den NP Lauca geht. Wir fanden in einem sehr netten Hostal, das von einem italienischen Pärchen geführt wird, ein gemütliches Zimmer.

Den ersten Tag fuhren wir nur 22 km hoch zu den Las Cuevas (4490 m), wo wir einen kleine Wanderung machten und einen wunderbaren Blick auf die beiden Vulkane Parinacota und Pomerape hatten. Ebenso grasten Vicunas in der Nähe und in einer Höhle sahen wir einen lustigen Hasenmaus – hier Vizacha genannt.

Am Tag darauf wollten wir hoch zum höchsten See der Welt, jedoch war das Wetter nicht so schön, wir fuhren in das Dorf Parinacota, sahen uns die berühmte Kirche an und tranken im kleinen „Cafe“ einen Cocatee, während draußen plötzlich Hagel und Donner nieder ging.

Wir blieben einen weiteren Tag in Putre, weil das Wetter nicht besser wurde und wir den ersten Regentag in Südamerika erlebten. Wir feierten so den 1. Mai – Tag der Arbeit gebührend. Der Sonntagmorgen begrüßte uns mit sogenanntem Kaiserwetter, kein Wölkchen am Himmel. Daraufhin fuhren wir nochmals 50 km zu dem See hoch, es war bitterkalt, jedoch der Anblick entschädigte alles.

Die Fotos sprechen für sich!