Strandurlaub von Mancora – Ecuador (31.05. - 07.06.2010)

 

Die Weiterfahrt von Chiclayo nach Mancora führte durch trockene Wüste mit teilweise starken Seitenwind. In Mancora erwartete uns ein wunderschöner Sandstrand der auch als Surferparadies bekannt ist. Wir beschlossen hier einige Tage zu verbringen um Sonne, Sand und Meer zu genießen.  Wir fanden eine kleine Bäckerei, die von einer Österreicherin geführt wird, wo es für uns seit langen wieder Schwarzbrot gab, außerdem Apfelstrudel und Gulasch.

Nach 4 Tagen zog es uns weiter nach Zorritos, wo es noch ruhiger und daher angenehmer war als in Mancora, hier gehörte der Strand uns alleine. Einzige Schwierigkeit war das Parken der Motorräder. Wir mussten über ein paar Stiegen runter zum Strand und dann in einer schweißtreibenden Aktion die Motos durch den Sand ins Hotel schieben.

Hier trafen wir Michi und Conny wieder, die wir vor 3 Monaten in Valparaiso in der Villa Kunterbunt kennen gelernt haben. Gemeinsam verbrachten wir noch 2 nette und ruhige Tage am Strand und hatten uns viel zu erzählen von  unseren bisherigen  Erlebnissen. Da unser beider Ziel Ecuador war und im  Reiseführer stand, dass dies der „schlimmste Grenzübergang“ Südamerikas ist, wollten wir dies gemeinsam machen. Die peruanische Grenzstadt Aguas Verdes ist über  eine Brücke  mit der ecuadoriansichen Grenzstadt Huaquillas verbunden. Auf peruanischer Seite waren die Ausreiseformalitäten rasch erledigt und nun fuhren wir über die Brücke nach Ecuador. (Die Brücke wurde von der EU gesponsert). Am Grenzübergang empfing uns ein freundlicher Grenzbeamter, der uns einmal gleich über die Straße schickte um Kopien von unseren Dokumenten (Führerschein, Zulassungsschein, Reisepass) zu machen. Zurück wurden die Personaleinreiseformalitäten an einem Schalter getätigt, danach ging es in ein Hinterzimmer, wo die Formalitäten für die Motorräder zu erledigen  waren. In dem Raum befanden sich 5 Beamten und zwei Männer mit Handschellen. (Naja, das kann ja heiter werden, sind wir die nächsten?!?) Aber siehe da, der Kommandante übernahm unseren Papiergramm und nach geschlagenen zwei Stunden waren auch unsere Motorräder eingereist. Offensichtlich hat  der schlimmste Grenzübergang Südamerikas seinen Schrecken verloren, denn alle Beamten waren  außerordentlich freundlich zu uns.

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