Moai
Von der Osterinsel in die Heimat! (7.3.2011 – 18.3.2011)
Wir haben es geschafft den Flieger auf die Osterinsel zu bekommen,
obwohl als wir am Flughafen ankommen, wir die Hiobsbotschaft bekommen haben, dass unser Flug gecancelt sei. Jedoch hatten sie gleich in einer halben Stunde einen und so schnell waren wir noch nie
eingecheckt und im Flugzeug – ca. 30 Minuten – ein Rekord!
Im Flugzeug von LAN- Chile begrüßte uns ein freundlicher Steward auf Deutsch. Wie sich herausstellte kam er vom Waldviertel. Am Flug kamen wir in den Genuss einer außergewöhnlichen
Sonderbetreuung durch den österreichischen Steward. Danke!
Die fünf Stunden Flugzeit vergingen rasch und wir landeten auf dem kleinen Flughafen von Hanga Roa. Wir hatten kein Hotel vorgebucht, denn der Tipp von allen war, dass es vor Ort günstigere Zimmer gibt. Gleich bei der Ersten, die wir kontaktierten landeten wir einen Volltreffer. Der Preis unschlagbar und wie sich nachher herausstellte: ein nettes, kleines Hostal mit einem tropischen Garten, wo drei ältere Damen sich um uns rührend kümmerten. Eigentlich sind wir im Paradies angekommen! Gleich am nächsten Morgen erzählte uns die Vermieterin ganz stolz, dass heute der internationaler Tag der Frauen sei, dieser wird hier im Ort groß gefeiert. Es gab ein größeres Zelt, wo es für die Frauen gratis einige Angebote gab, wie Maniküre, Massage, Gesundheitsinformation, Verhütungsinformation, Naturprodukte und Männer haben den Damen Kuchen gebacken. Renate bekam eine gratis Frenchlack - Maniküre und wurde von der netten Vermieterin mit Kuchen und Saft verwöhnt.
Der nächste Tag gehörte dann der Erkundigung der Insel, dazu ein kleiner Hinweis:
Die Osterinsel liegt isoliert vom Festland Chile, ca. 4000km entfernt im Pazifik und gehört auch politisch zu Chile. Bekannt ist die Insel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, die Moais genannt werden. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes.So isoliert wie die Osterinsel liegt, ist kein anderer bewohnter Ort auf der Erde. Die nähere Beschreibung der Insel würde den Rahmen sprengen, aber für besonders Interessierte gibt es hier den Link zur Osterinsel!
Da unsere Vermieterin uns erklärte, dass sie 11 Kinder hat, empfahl sie uns natürlich ihren Sohn Patricio, der wie kein anderer die Insel besonders gut kannte und eine Tour zu den kulturellen Highlights organisierte.
Mehr als imposant waren die riesigen Steinfiguren die Moais genannt werden, wo man noch immer nicht weiß, wie sie damals von ihrem Ursprungsort an die Küste kamen und aufgestellt wurden.
Donnerstags machten wir eine kleine Wanderung auf den Vulkan Rano Kao mit seinem spektakulären Krater und der Zeremonialanlage Orongo.
Der nächste Tag bescherte uns gleich zum Frühstück eine Schreckensmeldung: es soll ein Tsunami kommen, in Japan gab es ein Erdbeben. Es wurde ganzen Tag evakuiert, bald war der ganze Ort ausgestorben und alle Geschäfte geschlossen. Touristen wurden zum Flughafen gebracht und unsere Vermieter zogen sich auch ins Innere der Insel zurück. Peter schaltete das GPS ein und sah, dass wir 30 m hoch über den Meeresspiegel waren und so eine hohe Welle konnte nicht kommen. Um 17 Uhr war es dann so weit, jedoch die Welle blieb glücklicherweise aus. Um 21 Uhr normalisierte sich dann endgültig das Leben in der Stadt wieder.
Die nächsten Tage genossen wir das Südseefeeling und entspannten uns am wunderschönen Strand von Anakena.
Am 15 März flogen wir wieder Richtung Santiago de Chile, wo wir noch zwei Nächte verbrachten. Am Abflugtag wurden wir um 8.00 Uhr in der Früh mit einem leichten Erdbeben aus dem Schlaf gerissen und damit auch daran erinnert, dass der Traum vorbei ist und es zurück nach Österreich geht.
Nach 16 Stunden Flugzeit empfing uns Österreich wieder mit typischen Wetter, Regen und kalt. Wir sind wieder zuhause!
Ein Resümee über ca. drei Monate Chile:
Besonders gefiel uns:
- · sehr freundliche Menschen
- · grandiose Landschaft
- · Thermalbad
- · Lauca Nationalpark
- · Einladungen bei den Menschen in Chile
- · Osterinsel
Weniger gefiel uns:
- · Uns fiel nichts ein,…
Eines möchten wir nach dem Abschluss dieses traumhaften, erlebnisreichen Jahres weitergeben. Man kann sich von anderen Tipps und Anregungen zum Reisen holen, jedoch muss man sein eigenen Erfahrungen und Erlebnisse machen, denn jeder erlebt die Leute die Landschaft anders. Für uns war es immer schöner und besser als es in Reiseführern und Berichten beschrieben war. Damit möchten wir sagen, alle die sich Infos von uns und unserer Homepage holen, macht euer eigene Erfahrungen, den jeder ist eine andere Persönlichkeit und erlebt es anders.
Auf der gesamten Reise haben wir nur wunderbar nette, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen kennengelernt. Hier möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, dass sie uns so toll aufgenommen und geholfen haben.
Wir haben selbst irrsinnig viel Erfahrung gesammelt und das einzige was wir beim nächsten Mal besser machen würden, wäre an unseren Sprachkenntnissen spanisch und portugiesisch zu arbeiten. Damit wir noch mehr von den Menschen erfahren und lernen können.
SÜDAMERIKA 2010