Der lange Weg zurück – Chile! (26.2.2011 – 7.3.2011)

 

Die Grenzabfertigung mussten wir diesmal genau unter die Lupe nehmen (Fahrgestellnummern kontrollieren,…), da wir die Papiere für unsere Verschiffung der Motorräder benötigten. Wenn hier etwas nicht richtig gedruckt wäre, hätten wir riesige Probleme beim Ausschiffen der Motos.

Endlich konnten wir weiterfahren, wie kann es anders sein, 400 km vor dem Ende der Reise, und das Ganze noch auf 3800 m Höhe hatte Renates Motorrad den zweiten Plattfuß auf unserer Reise (war das ein Zeichen, das die Motos nicht zurück wollen?)

Peter erledigte das mit Hilfe zwei netter Argentinier innerhalb kurzer Zeit und dann ging es wirklich weiter. Es war schon spät, deshalb fuhren wir nur mehr zum nächsten Campingplatz, wo wir die Nacht verbrachten.

In Purmamarca(Argentinien) in einem Cafe auf der Plaza lernten wir vor Monaten die zwei deutsche Auswanderer Armin und Teresa kennen. Sie boten uns an bei der Rückreise in ihrem Haus in Putaendo vorbei zu schauen. Das Versprechen das wir ihnen gegeben hatten, wollten wir natürlich einhalten und so machten wir uns auf den Weg nach Putaendo. Es war ein herzlicher Empfang und mit einer Begrüßung, wie es nicht besser sein konnte, es gab selbstgebackene Brötchen und Laugenbrezeln aus ihrem neuen selbstgebauten Lehmofen. 

Wir genossen hier die Zeit ganz besonders und so schmiedete Peter mit Armin einen Plan, hier einen Biergarten zu eröffnen. Armin und Teresa zeigten uns hier die schöne Umgebung und wir plauderten und unterhielten uns immer bis spät in die Nacht hinein. Nach wunderschönen vier Tagen rückte leider unser Verschiffungstermin immer näher und wir verabschiedeten uns von Armin, Teresa und von Putaendo.

Über eine nette Küstenstraße ging es dann Richtung Valparaiso, somit auch zur Villa Kunterbunt unserem Ausgangs- und Endpunkt unserer Reise. Wir wurden sehr herzlich von Martina und Enzo empfangen und fühlten uns sofort wieder heimisch. Ebenso kamen noch zwei Salzburger hier mit ihren BMWs an, um sie ebenfalls zu verschiffen. Abends trafen noch vier deutsche BMW-Fahrer ein, gemeinsam verbrachten wir die nächsten Tage und Nächte mit vielen Geschichten von dem Erlebten. Der Griller stand im Dauereinsatz, wo sich Dieter ein Hobbykoch vom Asado bis zum Fisch austobte. Vielen Dank an dieser Stelle dem tollen Koch! So wurden die Nächte immer sehr lange, dass uns ein gehöriges Schlafdefizit einbrachte.

Nach dem wir die Motorräder am Freitag wieder in unsere Kisten steckten, und die Zollabfertigung mit Enzo erledigten (Danke Enzo!), war der Abschied gewiss. Traurig verließen wir das Zollgelände, denn die Reise endete hier mehr oder weniger.

Nach einer weiteren langen Nacht verabschiedeten wir Bernd und Hans (Österreicher) und nächsten Morgen die vier Deutschen Lutz, Dieter, Thomas und Christof.

Den Sonntag verbrachten wir alleine und ließen alles nochmals Revue passieren. Montagmittags verabschiedeten wir uns von Martina, Enzo und der Villa Kunterbunt, ein Danke für die hervorragende Begleitung das ganze Jahr über. So Schluss jetzt,  wir müssen den Flieger auf die Osterinsel erreichen oder auch nicht? das ist eine andere Geschichte!

 

die Fotos...