Wir verbrachten 2 Nächte in Santiago de Chile in einem lieben bunten Hostal mit schönem Innenhof. Tagsüber schauten wir uns die Stadt an, die uns sehr sauber vorkam, gegenüber anderen Großstädten in Südamerika.  Wir sahen einige hohe Häuser, große Iglesias, viele Parks, wo sich die Leute tummelten und Kinder in den dortigen Springbrunnen plantschen dürfen. Dann fanden wir einen großen Mercado (Fischmarkt), wo wir natürlich gleich was essen mussten. Peter war in seinem Element und wir bekamen sehr guten Fisch und Meeresfrüchte und der Chef von San Antonio Restaurant sprach uns in einem sehr guten Deutsch an. ( Fotos auf der Galerie).

Ebenso sahen wir an manchen älteren Gebäuden Spuren vom Erdbeben. Am Flughafen gab es keine Empfangshalle, sondern die Leute und Taxifahrer warteten in einem Zelt vor dem Gebäude auf die Fluggäste!

Nach der zweiten Nacht packten wir und fuhren mit der U- Bahn (wo die Leute uns sehr behilflich waren, da wir riesiges Gepäck zerrten) und dem Bus nach Valpariso,  wo wir in der Villa Kunterbunt abstiegen. Der Name macht dem Haus volle Ehre! Diesen Kontakt hatten wir schon in Österreich angebahnt, da die Besitzerin Martina und ihr chilenischer Mann Enzo uns bei den Zollangelegenheiten für unsere Motorräder behilflich sind.

Übrigens es ist sehr warm hier, wir haben immer tagsüber an die 25 – 30 Grad, also gerade unsere Wellenlänge.

Liebe Gabi und lieber Herbert ihr habt Recht. Auch Peter geht als einheimischer durch.  Gleich am nächsten Tag in einem Restaurant sprach uns der Ober in dem chilenischen spanisch an und erzählte uns die Karte in einer Geschwindigkeit, uns blieb nur der Mund offen. Danach erklärte Peter ihm wir sind aus Österreich, er solle bitte langsam mit uns reden. Da begann er zu lachen und sich zu entschuldigen und meinte wir sehen wie Chilenos aus.

Santiago de Chile Fotos